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Orchidee

Dem Zauber der Orchideen verfallen

Wenn die Dschungelbewohner dann nach gefahrvollen Expeditionen übers Land, in stickigen Laderäumen der Schiffe schließlich Europa erreichten, erwartete sie dort völlige Unkenntnis ihrer Lebensart. Man pflanzte sie wie die heimischen Erdorchideen in den Boden. Doch das vertrugen die tropischen Pflanzen nicht, von denen die meisten als Aufsitzer ( Epiphythen) in den Bäumen wachsen. Wasser entnehmen sie der mit Feuchtigkeit gesättigten Luft und ihren Nährstoff der hauchdünnen Humusschicht, die sich von herabfallenden, vermodernden Pflanzenteilen auf Ästen und Wurzeln des Wirtsbaums bildet.

Orchidee

 

Auch andere Eigenschaften der tropischen Orchideen wurden ungläubig bestaunt: Bei der Bestäubung sind Orchideen wahre Meister der Verführung. Viele Arten locken Bienen, Motten, Ameisen, Schmetterlinge, Fliegen, Kolibris, Fledermäuse, selbst Frösche in ihre Röhren-, Schlüsselloch- oder Fallenblüten, um sie bestäuben zu können. Sie verführen sogar Insektenmännchen, indem sie den Duft der paarungswilligen Weibchen nachahmen.

 

Orchidee

 

Noch erstaunlicher ist die Samenbildung. Orchideen produzieren Hundertausende von Samen in einer Kapsel. Wegen ihrer geringen Größe bestehen die Samen nur aus einer Hülle und dem Embryo. Es fehlt das für die Keimung nötige Nährgewebe. Sie sind daher- bis der Sämling selbst zur Photosynthese fähig ist- auf eine Symbiose mit Pilzen angewiesen.

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